Nachtrag

In diesem Nachtrag schwelgen wir nicht nur einfach in Erinnerungen, sondern wir möchten noch einige Informationen nachreichen:

  • Aktualisierte Karte unserer Reise
  • Behind the blog: Technisches
  • Orientierung – Navigation – Karten etc.

Hier also die aktualisierte Karte unserer ganzen Reise – mit den wichtigsten Ortschaften, Pärken etc.:

Westaustralien

Behind the blog: Technisches

Schon vor der Reise und noch bevor Vrenis Handy abhanden gekommen war, war klar, dass wir in Perth eine SIM-Karte für eines unserer Mobiles kaufen würden. Einerseits um in Australien telefonieren zu können und andererseits für den Internet-Zugang. Einmal mehr zeigten sich die Aussies sehr hilfsbereit und schickten uns von einem teuren Laden zu einem günstigen Anbieter, wo wir beides, SIM-Karte und Handy, erstanden.

Welche Telefongesellschaft ist aber die richtige in Australien? Eigentlich klarer Markführer mit der besten Netzabdeckung ist Telstra. Wir entschieden uns jedoch für belong. Die Netzabdeckung war gut, sofern man nicht den Anspruch erhebt, noch weit entfernt von den Ortschaften Zugang zu haben. Funklöcher gab es tatsächlich nur wenige (abgesehen von der Canning Stock Route!). Wesentlich war aber für uns das Abo, das wir abschlossen: Für 25 $ pro Monat (wenigher als 20.– Fr.) hatten wir 5 GB Datenvolumen (plus 15 GB Startgutschrift) und die wenigen Telefonate waren inklusive. Das Datenvolumen reichte uns bei Weitem. Sympathisch auch, dass wir uns am Ende der Reise mit einem kurzen Mail aus dem Vertrag verabschieden konnten!

Über diese SIM-Karte konnten wir nun ein Handy als mobilen Hotspot definieren und hatten so von all unseren Geräten über Bluetooth recht guten Internetzugang. Hier stellten wir aber bald eine Limitierung fest: Der Upload der Bilder für den Blog war eher langsam. Dies ist der Grund, weshalb wir die Bilder nach den ersten Tagen nicht mehr in voller Grösse und Auflösung aufs Internet stellten.

Orientierung – Navigation – Karten etc.

Wir verzichteten diesmal darauf, den 1.5 kg schweren Hama-Roadatlas mit uns herumzuschleppen. Stattdessen setzten wir fast ganz auf elektronische Karten. Wichtigste App war WikiCamps AU. Die ausgezeichneten Karten lieferten uns alle nötigen Infos zu Campgrounds und Sehenswürdigkeiten, inklusive Fotos und Kommentaren von Usern. Die Investition von Fr. 5.17 hat sich definitiv gelohnt!!

Zusätzlich verwendeten wir Google Maps (teilweise als Offline-Karten) und Maps.me, ebenfalls eine offline-nutzbare App mit Navigationsfunktion aus dem Google Play Store.

Dazu kamen viele Plänchen und fotografierte Reiseführerseiten, die wir in elektronischer Form auf dem Tablet mitnahmen sowie Infomaterial aus den Visitor Centers, das dort in ausgezeichneter Form gratis erhältlich ist.

Schliesslich verwendeten wir unser Navi (ein TomTom Via 135) mit aktueller Australienkarte. Als Backup-System hatten wir noch ein Garmin-Navi von Dreamtime dabei.