Tom Price und Karijini-Nationalpark, Nord

Dienstag, 2. Mai

Der heutige Tag bescherte uns zwei ganz unterschiedliche Erlebnisse.

Der „Hausberg“ von Tom Price heisst Mount Nameless und ist 1’128 Meter hoch.

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Mount Nameless, 1128 m (Standort der Antenne)

Auf den Strassenkarten steht, dass es  mit einem 4×4-Fahrzeug möglich sei, den Berg zu bezwingen. Werni und ich schauten uns kurz an…. und fanden gleichzeitig: Da müssen wir rauf!

Gesagt, noch nicht ganz getan. Die ersten Kilometer waren auf der ungeteerten Strasse ja noch ganz angenehm… aber dann gings bergauf! Schon nach den ersten Metern war ich nicht mehr so ganz sicher, ob unser Unternehmen eine gute Idee war. Aber mein Stolz liess es nicht zu, Werni zu bitten, umzukehren. (übrigens, ich sass am Steuer). Also, weiter gings! Ich klammerte mich ans Steuer und mit „Todesverachtung“ und einigen Stossgebeten meisterte ich all die Steine, Rinnen, Löcher. Stellenweise sah die „Strasse“ aus wie ein grobes Bachbett. Zuguter Letzt sind wir dann doch heil, und ich mit etwas zittrigen Knien, auf dem Gipfel angekommem. Zum guten Glück hatten wir nirgends Gegenverkehr!!

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Auf dem Mount Nameless
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Blick vom Mount Nameless
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Blick vom Mount Nameless zur Rio Tinto Eisenerz-Mine von Tom Price

Die Rundsicht oben war atemberaubend! Ich konnte sie aber nicht so ganz geniessen. Die Runterfahrt stand ja noch bevor. Kurz überlegte ich mir auch, ob ich den Abstieg wohl besser zu Fuss machen sollte. Aber es war definitiv zu weit. Und weil ich ja wusste, dass auch Werni eigentlich sehr gerne lebendig wieder unten ankommen möchte, setzte ich mich auf den Beifahrersitz… und los gings. Sehr sicher und mit einer grossen Gelassenheit brachte uns Werni wieder heil und ganz nach unten. Heute Abend werden wir sicher auf unser Bergabenteuer mit einem kühlen Bier anstossen!

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… eine noch eher harmlose Stelle…!

Im späteren Morgen fuhren wir dann in den nördlichen Teil des Karijini-Nationalparks.

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Road Train auf unserem Weg zur Hamersley Gorge

Dort, in einer wunderschönen Schlucht, der Hamersley-Gorge, konnten wir im ca 27° warmen Wasser die 300 Meter lange Schlucht durchschwimmen. Der Rückweg war dann gegen die Strömung und gegen denWind etwas anstrengender.

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Blick von oben in die Hamersley Gorge
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Einladung zum Bade!
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Die Schlucht – etwa 300 – 400 m lang
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Gesteinsformationen in der Gorge

Nach einem gemütlichen Picnic und etwas „sünnelen“, kletterten wir die vielen Stufen wieder hoch und fuhren zurück auf den Campingplatz von Tom Price.

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Auf unser Bergabenteuer!

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