Margaret River – Augusta

Ziel des heutigen Tages: Weiterfahrt nach Augusta.
DSC01306Wie immer hatten wir uns im Visitor Center beraten lassen und wieder wertvolle Tipps erhalten. So fuhren wir also zeitig los in Richtung Westen. Absicht war, über die Caves Road in Richtung Augusta zu fahren. Erster Stopp war der Surfers Point. Dort tummelten sich mehrere Surfer im Wasser, denn ein Wettbewerb war angesagt. Nicht verwunderlich: Die meterhohen Wellen locken wohl alle Surffreaks an diese Küste!

DSC01310Nach diesem kurzen Abstecher gings dann in südlicher Richtung weiter durch endlos scheinende Karri-Wälder. Die Karris sind eine Art der Eukalyptusbäume (Eucalyptus diversicolor), die im Südwesten Australiens heimisch ist. Nebst der stattlichen Erscheinng dieser grossen Bäume beeindruckt aber auch der feine Duft in diesen Wäldern. Hier löste sich für uns auch ein „uraltes“ Rätsel: Warum haben die Eukalyptus-Zältli ihre spezielle Form? Das Licht ging uns auf, als wir die Früchte der Eukalypten sahen – also daher die Form der Zältli!

Nochmals unternahmen wir einen Abstecher ans Meer, zur Hamelin Bay. Hier tummelten sich doch tatsächlich mehrere Stachel- und Adlerrochen ganz nah am Ufer, ja sie liessen sich sogar von den Menschen berühren! DSC01321

Gegen Mittag erreichten wir die Jewel Caves und nahmen an einer Führung ins Bergesinnere teil. Wir waren überwältigt von der riesigen Zahl an Tropfsteinen in dieser Höhle. Aber noch weiter erstaunte uns, dass Tropfsteine nicht nur in senkrechter Richtung wachsen, sondern auch waagrecht! Ein Tropfstein versetzte uns ganz besonders in Staunen: Ein nur 4 – 5 mm dünner „Faden“ hängt hier von der Decke herunter, aber mit der stattlichen Länge von 5.4 m!!

Anschliessen fuhren wir zu Cape Leeuwin weiter, wo wir den mit 54 m höchsten Leutturm Australiens besichtigten.

DSC01368Schon auf der Fahrt war uns kurz vor Augusta ein Gebiet aufgefallen, wo vor nicht allzulanger Zeit ein Buschbrand geherrscht haben musste. Im Dorf machten wir dann unsere Einkäufe. Plötzlich kam ein Angestellter auf uns zu, der unsere seltsame Sprache gehört hatte. Es stellt sich dann in einem längeren Gespräch heraus, dass er Gerhard heisst und vor 35 Jahren von Bayern ausgewandert war. Tragischerweise hatte genau dieser Buschbrand im Januar dieses Jahres fast alle seine Erinnerungsstücke an die alte Heimat vernichtet…

Nun übernachten wir am Blackwood River in Augusta.

 

 

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